Krummesse
liegt südlich von Lübeck und entstand ursprünglich an einem strategisch wichtigen Übergang über den Fluß Stecknitz (mittlerweile Teil des Elbe-Lübeck-Kanals).

Wegen der strategisch wichtigen Lage geriet Krummesse in das Interessensgebiet von Lübeck. Lübeck versuchte, den Ort unter seine Vorherrschaft zu bekommen. Vom frühen 14. bis zum 16. Jahrhundert kauften Lübecker Landparzellen in Krummesse. 1747 wurden dann die bis heute gültigen Grenzen festgelegt.

Bis 1936 gab es zwei Gemeinden Krummesse, die zum Herzogtum Lauenburg gehörende und die Lübsche Landgemeinde Krummesse. Dann verliert Lübeck den Status der freien und Hansestadt und die Landgemeinde wird Teil von Lübeck (Informationen stammen aus der Diplomarbeit von Sebastian Lopitz).

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Quelle: Diplomarbeit von Sebastian Lopitz


Im Sommer 2001 wird Krummesse eine Urkunde vom Guiness Buch der Rekorde verliehen wegen der längsten Grenze auf kleinster Fläche.

Deutlich zu sehen sind auf dem unteren Kartenausschnitt auch zwei Enklaven.

Auch auf der oberen Karte ist der Grenzverlauf erkennbar, allerdings nur schwach. Etwas südlich der Enklaven scheint dort noch eine dritte verzeichnet zu sein.

(Vielen Dank an Georg Siegemund und Sebastian Lopitz).

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