834 Meter hoch ist der Berg Skopus, der östlich von Jerusalem liegt und eine gute Übersicht über die nähere Umgebung bietet. Dies ist natürlich auch strategisch von grosser Bedeutung und hat dem Berg daher auch schon in der Historie des öfteren eine wichtige Rolle zukommen lassen. Schon die Römer campierten hier im Jahr 70 v. Chr. und auch die Kreuzritter im Jahr 1099.

 

Seit dem ersten Arabisch-Israelischen Krieg 1948 bildete der Berg bis 1967 eine israelische Exklave ausserhalb der Waffenstillstandslinie zwischen Israel und Jordanien. 1967 eroberte Israel auch Ost-Jerusalem (bisher ohne völkerrechtliche Legitimation oder Anerkennung). Rein rechtlich dürfte man davon ausgehen dass die Exklavensituation bis heute Bestand hat, faktisch betrachtet bietet sich allerdings ein anderes Bild. Militärische und paramilitärische Vorkommnisse haben dort weniger mit der Exklavensituation als vielmehr mit der überall in Israel bestehenden Gefahr terroristischer Aktivitäten zu tun.

Auf dem Berg befinden sich ein Hospital und die Hebräische Universität.

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