pfeilunten.jpg (824 Byte)   WINTER                                                                                                           

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Winterzeit, kalte Zeit! Aber Gott schenkt warmes Kleid:
dichten Schnee der kahlen Erde, warmes Wollenfell der Herde,
Federn weich den Vogelscharen, das sie keine Not erfahren,
Menschen, Haus und Herd auch euch. Lobt ihn,der so gnadenreich!

 

  1. Auf hartes Winters Zucht folgt gute Sommersfrucht.
  2. Bei Donner im Winter, ist viel Kält dahinter.
  3. Bleibt der Vorwinter zu fern, nachwintert es gern.
  4. Der Winter ist ein hungrig Mann, er fragt: Was hast im Sommer tan?
  5. Der Winter ist ein unwerter Gast für alte Leute.
  6. Der Winter ist zweierlei auf einmal: weiße Tage und schwarze Nächte.
  7. Der Winter fragt, was der Sommer verdient hat.
  8. Der Winter kommt zu seiner Zeit, und wär' er noch so weit.
  9. Der Winter scheidet nicht, ohne noch einmal zurückzusehen.
  10. Der Winter sieht oft dem Sommer in die Karten.
  11. Die Erde muß ihr Bettuch haben, soll sie der Winterschlummer laben.
  12. Die Wintersonne scheint wohl, aber wärmt nicht.
  13. Ein harter Winter soll kommen, wenn Ameisen ihre Haufen auf Sankt Anna (26. Juli) aufwerfen.
  14. Ein schöner Wintertag macht keinen lustigen Vogel.
  15. Ein Winter ohne Schnee, tut den Bäumen weh.
  16. Fällt der erste Schnee auf ein beregnetes Erdreich, so deutet es auf geringe Ernte, wenn auf ein hartes, gefrorenes, auf gute.
  17. Fällt der erste Schnee in Dreck, so bleibt der Winter ein Geck.
  18. Fallen in der Christnacht Flocken, wird der Hopfen gut bestocken.
  19. Fängt der Winter zu früh an zu toben, wird man ihn im Dezember nicht loben.
  20. Früher Vogelsang, macht den Winter lang.
  21. Glatter Pelz beim Wilde, dann wird der Winter milde.
  22. Heller Herbst - windiger Winter.
  23. Im Winter hat der Bauer allzeit blauen Montag.
  24. Ist der Winter hart und weiß, wird der Sommer schön und heiß.
  25. Ist der Winter warm, wird der Bauer arm.
  26. Je gieriger der Winter, desto tropfiger der Sommer.
  27. Je tiefer der Schnee, um so höher der Klee.
  28. Je trockener der Herbst - je kälter der Winter.
  29. Kalter Dezember und fruchtbares Jahr sind vereinigt immerdar.
  30. Konnte man den Herbst loben, wird der Winter stürmen und toben.
  31. Schnee, der nur drei Tage liegt und bei Sonnenschein verfliegt, ebenso Nutzen bringt, als wenn man noch einmal düngt.
  32. Selbst der strengste Winter hat Angst vor dem Frühling.
  33. Sitzt das Laub noch fest am Ast, wird der Winter ein schlimmer Gast.
  34. So hoch der Schnee, so hoch das Gras.
  35. Später Winter - später Frühling.
  36. Sternschnuppen im Winter in heller Masse, melden Sturm und fallen ins Nasse.
  37. Später Schnee macht den Bauern Angst und Weh.
  38. Sperrt der Winter früh das Haus, hält er sicher nicht lange aus.
  39. Sylvesterwind und warme Sonn' wirft jede Hoffnung in den Bronn'.
  40. Unterm Schnee gefällt's dem Korn wie Opa im Pelz.
  41. Viel Schnee, viel Heu aber wenig Obst dabei.
  42. Viel Schnee, viel Korn; viel Wasser viel Gras.
  43. Viel und langer Schnee gibt viel Frucht und Klee.
  44. Weihnachten naß - leerer Speicher und leeres Faß.
  45. Weißer Nebel im Winter, da ist Frost dahinter.
  46. Wenn es nicht wintert, so sommert es nicht.
  47. Wenn es nicht wintern tut, so wird der Sommer selten gut.
  48. Wenn es sehr viel schneit und der Schneelange liegen bleibt, so ist es ein Zeichen eines guten, fruchtbaren Jahres.
  49. Wenn es vor Weihnachten nicht vorwintert, so wintert es im Frühjahr nach.
  50. Wenn man den Winter soll loben, so muß er frieren und toben.
  51. Wenn viele Spinnen kriechen, sie schon den Winter riechen.
  52. Wer im Herbst hell Wetter will, wird sehen, der Winter hat der Winde viel.
  53. Westwind und Abendrot machen die Kälte tot.
  54. Winternebel bringt bei Ostwind Tau, der Westwind trägt ihn aus der Au.
  55. Wintert's vor Weihnachten nicht, so wintert's nach.
  56. Wird es kalt, kommt der Winter bald.
                                          

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