|
WINTER
Winterzeit, kalte Zeit! Aber Gott schenkt warmes Kleid:
dichten Schnee der kahlen Erde, warmes Wollenfell der Herde,
Federn weich den Vogelscharen, das sie keine Not erfahren,
Menschen, Haus und Herd auch euch. Lobt ihn,der so gnadenreich!
-
Auf hartes Winters Zucht
folgt gute Sommersfrucht.
-
Bei
Donner im Winter, ist viel Kält dahinter.
-
Bleibt
der Vorwinter zu fern, nachwintert es gern.
-
Der
Winter ist ein hungrig Mann, er fragt: Was hast im Sommer tan?
-
Der
Winter ist ein unwerter Gast für alte Leute.
-
Der Winter ist zweierlei auf einmal:
weiße Tage und schwarze Nächte.
-
Der Winter fragt, was der Sommer
verdient hat.
-
Der Winter kommt zu seiner Zeit, und
wär' er noch so weit.
-
Der
Winter scheidet nicht, ohne noch einmal zurückzusehen.
-
Der
Winter sieht oft dem Sommer in die Karten.
-
Die
Erde muß ihr Bettuch haben, soll sie der Winterschlummer laben.
-
Die Wintersonne scheint wohl, aber
wärmt nicht.
-
Ein
harter Winter soll kommen, wenn Ameisen ihre Haufen auf Sankt Anna (26.
Juli) aufwerfen.
-
Ein
schöner Wintertag macht keinen lustigen Vogel.
-
Ein
Winter ohne Schnee, tut den Bäumen weh.
-
Fällt der erste Schnee auf ein beregnetes Erdreich, so deutet es auf geringe
Ernte, wenn auf ein hartes, gefrorenes, auf gute.
-
Fällt
der erste Schnee in Dreck, so bleibt der Winter ein Geck.
-
Fallen
in der Christnacht Flocken, wird der Hopfen gut bestocken.
-
Fängt
der Winter zu früh an zu toben, wird man ihn im Dezember nicht loben.
-
Früher
Vogelsang, macht den Winter lang.
-
Glatter
Pelz beim Wilde, dann wird der Winter milde.
-
Heller
Herbst - windiger Winter.
-
Im Winter hat der Bauer allzeit blauen
Montag.
-
Ist
der Winter hart und weiß, wird der Sommer schön und heiß.
-
Ist
der Winter warm, wird der Bauer arm.
-
Je gieriger der Winter, desto tropfiger
der Sommer.
-
Je
tiefer der Schnee, um so höher der Klee.
-
Je
trockener der Herbst - je kälter der Winter.
-
Kalter
Dezember und fruchtbares Jahr sind vereinigt immerdar.
-
Konnte
man den Herbst loben, wird der Winter stürmen und toben.
-
Schnee,
der nur drei Tage liegt und bei Sonnenschein verfliegt, ebenso Nutzen
bringt, als wenn man noch einmal düngt.
-
Selbst der strengste Winter hat Angst
vor dem Frühling.
-
Sitzt
das Laub noch fest am Ast, wird der Winter ein schlimmer Gast.
-
So
hoch der Schnee, so hoch das Gras.
-
Später
Winter - später Frühling.
-
Sternschnuppen
im Winter in heller Masse, melden Sturm und fallen ins Nasse.
-
Später Schnee macht den Bauern Angst und Weh.
-
Sperrt der Winter früh das Haus, hält er sicher nicht lange aus.
-
Sylvesterwind
und warme Sonn' wirft jede Hoffnung in den Bronn'.
-
Unterm Schnee gefällt's dem Korn wie
Opa im Pelz.
-
Viel
Schnee, viel Heu aber wenig Obst dabei.
-
Viel
Schnee, viel Korn; viel Wasser viel Gras.
-
Viel
und langer Schnee gibt viel Frucht und Klee.
-
Weihnachten naß - leerer Speicher und
leeres Faß.
-
Weißer
Nebel im Winter, da ist Frost dahinter.
-
Wenn
es nicht wintert, so sommert es nicht.
-
Wenn es nicht wintern tut, so wird der
Sommer selten gut.
-
Wenn
es sehr viel schneit und der Schneelange liegen bleibt, so ist es ein
Zeichen eines guten, fruchtbaren Jahres.
-
Wenn es vor Weihnachten nicht
vorwintert, so wintert es im Frühjahr nach.
-
Wenn man den Winter soll loben, so muß
er frieren und toben.
-
Wenn
viele Spinnen kriechen, sie schon den Winter riechen.
-
Wer
im Herbst hell Wetter will, wird sehen, der Winter hat der Winde viel.
-
Westwind
und Abendrot machen die Kälte tot.
-
Winternebel
bringt bei Ostwind Tau, der Westwind trägt ihn aus der Au.
-
Wintert's
vor Weihnachten nicht, so wintert's nach.
-
Wird es kalt, kommt der Winter
bald.
|