pfeilunten.jpg (824 Byte)   Tiere                Tiere als Wetterpropheten    

  1. An Lichtmeß muß die Lerche singen und sollt ihr auch der Kopf zerspringen.
  2. An Mariä Geburt ziehen die Schwalben furt.
  3. Bauen die Ameisen große Haufen, kommt ein strenger Winter gelaufen.
  4. Bauen im April die Schwalben, gibt's viel Futter, Küh' und Kalben.
  5. Bienen und Schafe ernähren den Mann im Schlafe.
  6. Bleiben die Schwalben lange, sei vor dem Winter nicht bange.
  7. Bleiben die Störche und Reiher nach Bartholomä (24. August) dann kommt ein Winter, der tut nicht weh.
  8. Das gute Wetter reißt bald aus, wenn früh rumort und pfeift die Maus.
  9. Der Bulle ist die halbe Herde.
  10. Der Frosch spricht vom Frühling.
  11. Der Hund ist daheim am stolzesten.
  12. Der Kuckuck schreit nicht eher, bis der Hafer grün ist.
  13. Der Kuckuck soll nach Johanni schweigen, sonst wird sich nicht viel Gutes zeigen.
  14. Der Maikäfer Menge bringt den Schnitter in die Enge.
  15. Der Sperling kann nicht begreifen, warum der Adler höher fliegt als die Kirchbäume wachsen.
  16. Die Eier, welche die Hühner am Karfreitag legen, sind die stärksten.
  17. Die Frösche quaken wohl, aber das Wetter machen sie nicht.
  18. Durch Oktobermücken laß dich nicht berücken.
  19. Ein Bienenschwarm im Mai ist Wert ein Fuder Heu, ein Bienenschwarm im Jun' ist wie ein fettes Huhn, ein Bienenschwarm im Jul' kaum eine Federspul'.
  20. Ein harter Winter soll kommen, wenn Ameisen ihre Haufen auf Sankt Anna (26. Juli) aufwerfen.
  21. Ein jeder Vogel liebt sein eign Nest.
  22. Ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach.
  23. Eine Gans, die Weihnachten überlegt taugt nichts.
  24. Einer Rebe und einer Geiß, wird es im September nie zu heiß.
  25. Es wird regnen - die Katze sitzt am Ofen.
  26. Fertigt die Spinne nur ein kleines Gewebe, hat die gute Witterung nur kurze Dauer.
  27. Fette Vögel und Dachse, dann pfeift im Winter die Achse.
  28. Fliegen die Schwalben in den Höh'n kommt ein Wetter, das ist schön.
  29. Fliegen Fledermäuse abends umher, kommt anhaltend schönes Wetter her.
  30. Frösche auf Stegen und Wegen deuten auf baldigen Regen.
  31. Frösche zu Anfang April, bringen den Teufel ins Spiel.
  32. Früher Vogelsang, macht den Winter lang.
  33. Geht der Fisch nicht an die Angel, ist der Regen bald kein Mangel.
  34. Geht der Hirsch in die Brunft, so säe Korn mit Vernunft.
  35. Gibt's in der Fastnacht viel Sterne, dann legen die Hühner gerne.
  36. Glatter Pelz beim Wilde, dann wird der Winter milde.
  37. Gott sendet warmen Wind, wenn die Esel geschoren sind.
  38. Graben sich im Oktober die Mäus tief in die Erden, wird's ein strenger Winter werden.
  39. Grasmücken im März, eh' die Weinstöcke sprießen, verkündet, ein gutes Jahr ist verhießen.
  40. Grasmücken, die fleißig singen, wollen uns das Frühjahr bringen.
  41. Haben die Hasen ein dickes Fell, wird der Winter ein harter Gsell'.
  42. Halten die Krähen Konzilium so sieh nach Feuerholz dich um.
  43. Halten die Zugvögel lange bei uns aus, so ist auch's gut Wetter noch nicht aus.
  44. Hängt die Lerche am Himmel lang singend oben, hast du Grund, das Maienwetter zu loben.
  45. Hasen die springen, Lerchen die singen werden sicher den Frühling bringen.
  46. Hat der Hase ein dickes Fell, wird der Winter ein harter Gesell.
  47. Hocken die Hühner in den Ecken, kommt bald Frost und Winters Schrecken.
  48. Hörst du die Drossel im Hornung schrein und rufen, nahen des Lenzes Rosses auf schnellen Hufen.
  49. Hört man im Sommer die Füchse bellen, so gibt es guten Wein.
  50. Hüpfen die Eichhörnlein und Finken, siehst du schon den Frühling winken.
  51. Im Februar solls stürmen, daß dem Stier die Hörner wackeln.
  52. Im Frühjahr Spinnweben auf dem Feld einen schwülen Sommer gibt.
  53. Im Januar viel Muckentanz - verdirbt die Futterernte ganz.
  54. Im Juli Finkenschlag früh vor Tag, fleißig Regen bringen mag.
  55. Im September große Ameisenhügel - strafft den Winter schon die Zügel.
  56. In des Dorfes Nähe den Winter bringt die Krähe.
  57. Ist der Oktober kalt, so macht er für's nächste Jahr dem Raupenfraße halt.
  58. Ist die Hechtsleber der Galle zu, breit, vorn spitz, nimmt harter Winter lange Besitz.
  59. Ist die Krähe nicht mehr weit, ist's zum Säen höchste Zeit.
  60. Ist die Martinigans am Brustbein braun, wird man mehr Schnee als Kälte schau'n, ist sie aber weiß, so kommt weniger Schnee als Eis.
  61. Ist die Spinne träg' zum Fangen, Gewitter bald am Himmel hangen.
  62. Je fetter die Vögel und Dachse sind, desto kälter erscheint das Christuskind.
  63. Je heißer das Wetter, desto mehr stechen die Fliegen.
  64. Je höher der Ameisenhügel, desto straffer des Winters Zügel.
  65. Je mehr die Maikäfer verzerren, desto mehr wird die Ernte bescheren.
  66. Je näher die Hasen dem Dorfe rücken, um so ärger sind des Eismondes Tücken.
  67. Je rauher der Hase, je kälter die Nase.
  68. Jeder Vogel singt zu seiner Zeit.
  69. Kehrt der Storch zurück, wird der Arbeitstag länger.
  70. Kiebitz tief und Schwalbe hoch, bleibt trocken Wetter noch.
  71. Kommen aus Norden die Vögel an, will die Kälte uns schon nah'n.
  72. Kommen die Bienen nicht heraus, ist's mit schönem Wetter aus.
  73. Kommen die Kraniche geflogen, kommt der Winter gezogen.
  74. Kommen die Raupen zu Mariä Geburt in den Kohl, so sterben sie gleich nachher wie toll.
  75. Kommt die Feldmaus in das Dorf, so kümmere dich um Holz und Torf.
  76. Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter; kräht der Hahn auf dem Hühnerhaus, hält das Wetter noch lange aus.
  77. Kräht der Hahn frühmorgens auf dem Mist, das Wetter im Wechsel ist.
  78. Kreisen Dohlen in der Luft, kommt Wind.
  79. Kriechen die Eichhörnchen bald zu Nest, wird der Winter hart und fest.
  80. Kuckusruf und Nachtigall - Sommer ist es überall.
  81. Lassen die Frösche sich hören mit Knarren, wirst du nicht lange auf Regen harren.
  82. Läst der Januar die Füchse bellen, wird der Winter noch viel Schnee bestellen.
  83. Laufen die Haselmäuse, fehlt es im Januar am Eise.
  84. Laufen im Dezember die Mäuse, fehlt es im Januar am Eise.
  85. Lerchen und Rosen bringen des Frühlings Kosen.
  86. Machen die Spinnen Häuschen, so wird's kalt; ein dick Gewebe, kommen Wolken; ein seidnes Rad, so wird's schön.
  87. Maikäfer die im April schwirren, müssen meist im Mai erfrieren.
  88. Maikäferjahr, ein gutes Jahr.
  89. Man merkt, daß her Gewitter zieh', schnappt auf der Weid' nach Luft das Vieh, auch wenn's die Nasen aufwärtsstreckt, und in die Höh' die Schwänze reckt.
  90. Merkt, daß heran Gewitter zieh', schnappt auf der Weid' nach Luft das Vieh, auch wenn's die Nasen aufwärtsstreckt, und in die Höh' die Schwänze reckt.
  91. Mit Krispin (25. Oktober) sind alle Fliegen hin.
  92. Morgens lauter Finkenschlag, hundert Regen für den Tag.
  93. Möwen ins Land - Unwetter vor Hand.
  94. Mücken, die im Februar summen, gar oft lange Zeit verstummen.
  95. Mückenspiel im Januar, wird das Wiesenfutter rar.
  96. Nach dem Regen ist gut fischen.
  97. Nasse Jäger, trockene Fische.
  98. Nicht jedes Froschgeschrei, zieht Regen herbei.
  99. Quaken die Frösche im April, noch Schneeund Kälte kommen will.
  100. Reißt die Spinne ihr Netz entzwei, kommt der Regen bald herbei.
  101. Rennen die Ameisen auf ihren Wegen aufgeregt umher, regnet's innerhalb 24 Stunden.
  102. Scharren die Mäuse sich tief hinein, so wird ein harter Winter sein.
  103. Schaut im Oktober die Maus aus dem Loch, hat sie schon g'fressen oder's hungert sie noch.
  104. Schwärmt die Biene schon im Mai, gibt es ganz bestimmt viel Heu.
  105. Siehst denn Storch viel waten, kannst auf Regen raten. Auch bedeutet's Regen noch, zieh'n die Mäuse sich zu Loch.
  106. Siehst du die Katz gähnend liegen, weißt du, dass wir Gewitter kriegen.
  107. Siehst du die Schmetterlinge tanzen, kannst du draußen pflanzen.
  108. Siehst du die Schwalben niedrig fliegen, wirst du Regenwetter kriegen.
  109. Siehst du fremde Wandervögel, wird es kalt nach alter Regel.
  110. Siehst du im April die Falter tanzen, magst du getrost im Garten pflanzen.
  111. Sind der Maikäfer und Raupen viel, steht eine reiche Ernte am Ziel.
  112. Sind die Krähen nicht mehr weit, ist's zum Säen höchste Zeit.
  113. Sind die Maulwurfshügel hoch im Garten, ist ein strenger Winter zu erwarten.
  114. Sind noch die Drosseln im Wald, wird es nicht so lange kalt.
  115. Singt die Lerche im Februar hell, geht's dem Bauern an das Fell.
  116. Sitzt die Krähe zu Weihnachten im Schnee, sitzt sie Ostern dafür im Klee.
  117. So der Storch dir im Maien ein Kind beschert, die Familie wird um ein Haupt vermehrt.
  118. Sobald die Sonne aufzieht, halten die Frösch' ihre Goschen.
  119. Solange der Kiebitz nicht weicht, ist milde Witterung angezeigt.
  120. Sonnt sich der Dachs in der Lichtmeßwoche, geht er hernach für vier Wochen ins Loche.
  121. Sonnt sich die Katz im Februar im Frei'n, muß sie im Märzen zum Ofen hinein.
  122. Sonnt sich die Katz im Januar, liegt sie am Ofen im Februar.
  123. Spielen die Mücken bei Sonnenuntergang im Schatten, folgt warmer und sanfter Regen.
  124. Spielen die Mücken im Februar, frieren Schaf' und Bienen das ganze Jahr.
  125. Spielt die Mücke um Habakuck (15. Januar - Lostag), der Bauer nach dem Futter guck.
  126. Springende Fische bringen Gewitterfrische.
  127. Steckt die Krähe zu Weihnachten im Klee, sitzt sie zu Ostern oft im Schnee.
  128. Stellt sich der Hahn früh gackernd ein, gibt's Regen oder Sonnenschein.
  129. Tanzen die Mücken im Februar, gibt's ein recht spätes Frühjahr.
  130. Tanzen die Mücken im Januar, so wird Futter und Butter rar.
  131. Tanzen im Januar die Mucken, muß der Bauer nach dem Futter gucken.
  132. Tanzen in Schwärmen die Mücken, wird Schönwetter uns beglücken.
  133. Tauben die auf den Dach bleiben, sind vor den Stoßvogel sicher.
  134. Trägt der Has' im Oktober sein Sommerkleid, so ist der Winter wohl nicht weit.
  135. Trägt der Hase lang sein Sommerkleid, ist der Winter noch sehr weit.
  136. Trägt's Häschen lang ein Sommerkleid, so ist der Winter auch noch weit.
  137. Tummeln die Krähen sich noch, bleibt lang des Winters Joch.
  138. Tummeln sich die Haselmäuse, ist es noch weit mit Winters Eise.
  139. Tummelt sich im November die Haselmaus, bleibt der Winter noch so lange aus.
  140. Wartet die Krähe zu Weihnacht im Klee, sitzt sie zu Ostern sicher im Schnee.
  141. Weht im August der Wind aus Nord, ziehen die Schwalben noch lange nicht fort.
  142. Wenn alte Ochsen spielen, toben und ländern, will sich das Wetter ändern.
  143. Wenn an Mariä Opferung die Bienen fliegen, ist das nächste Jahr ein Hungerjahr.
  144. Wenn der Froschlaich im Lenz tief im Wasser war, auf trockenen Sommer deutet das; liegt er flach nur oder am Ufer gar, dann wird der Sommer besonders naß.
  145. Wenn der Hahn die Stunde hält, ändert sich das Wetter bald.
  146. Wenn der Hollunder blüht, sind die Hühner müd'.
  147. Wenn der Hund das Gras benagt und die Frau ob Flöhen klagt, der Rauch nicht will zum Schornstein raus, kommt bald Regen übers Haus.
  148. Wenn der Kuckuk im August noch schreit, so ruft er die teure Zeit.
  149. Wenn der Maulwurf sein Loch grabt tief, so der Frosch um Regen rief.
  150. Wenn der Maulwurf wirft im Januar, währt der Winter bis zum Mai wohl gar.
  151. Wenn der Tauber noch girrt, hat der Herbst sich geirrt.
  152. Wenn der Zugvogel im Oktober zeitig geht, naher Winter vor der Türe steht.
  153. Wenn den Hunden die Bäuch' knurren, viel Gras essen und murren, so bleibt Regen selten underwegen.  
  154. Wenn die Ameisen im Juli ihre Haufen höher machen, so folgt ein strenger Winter.
  155. Wenn die Ameisen sich verkriechen, werden wir bald Regen kriegen.
  156. Wenn die Bienen zeitig verkitten, kommt bald harter Winter geschritten.
  157. Wenn die Drossel schreit, ist der Lenz nicht weit.
  158. Wenn die Elstern sich zanken, zerbrechen Eises Schranken.
  159. Wenn die Fische im Wasser emporspringen, gibt's Regenwetter.
  160. Wenn die Fliegen spielen im Januar, kommt noch Kält' im Februar.
  161. Wenn die Gänse stehn auf einen Fuß, dann kommt bald ein Regenguß.
  162. Wenn die Grasmücken fleißig singen, werden sie zeit'gen Lenz uns bringen.
  163. Wenn die Hähne in Streit geraten und einen wilden Reigen gegeneinander führen, sollst du merken und verstehen, bald wirst du den Wind oder's Wetter sich ändern sehen.
  164. Wenn die Johanniskäfer hell leuchten im Garten, dann ist gut Wetter zu erwarten.
  165. Wenn die Katz im Februar in der Sonne liegt, muß sie im März wieder hinter den Ofen.
  166. Wenn die Kröten fleißig laufen, wollen sie bald Regen saufen.
  167. Wenn die Kuh das Maul nach oben hält im Lauf, so ziehen bald Gewitter auf.
  168. Wenn die Möwen zum Land fliegen, werden wir Sturm kriegen.
  169. Wenn die Mücken im Schatten spielen, werden wir bald Regen fühlen.
  170. Wenn die Mücken spielen im Januar, so sind die Schafe in großer Gefahr.
  171. Wenn die Mücken tanzen und spielen, sie morgiges Wetter fühlen.
  172. Wenn die Schafe auf der Weide mit den Köpfen zusammenstehen, gibt es ein Gewitter.
  173. Wenn die Schwalben im Juli schon ziehen, sie vor baldiger Kälte fliehen.
  174. Wenn die Sonne sticht, der Bauer spricht: die Kühe beißen und brommen, es wird ein Regen kommen.
  175. Wenn die Spinnen große Netze hängen, geht das Wetter in die Längen.
  176. Wenn die Spinnen weben im Freien, kann man sich lange schönen Wetters freuen.
  177. Wenn die Vögel nicht ziehen vor Michaeli (29. September) furt, wird's nicht Winter vor Christi Geburt.
  178. Wenn die Zugvögel nicht ziehen vor Michael (29. September), wird es nicht Winter vor Weihnachten.
  179. Wenn die Zugvögel sich vereinen, wird der Winter bald erscheinen.
  180. Wenn eine Amsel im Haus, so bleibt der Blitz daraus.
  181. Wenn es regnet und die Hühner treten unter, so regnet es fort; bleiben sie aber im Freien, so hört es bald wieder auf.
  182. Wenn Fledermäuse emsig am Abend fliegen, wird im Juli das gute Wetter siegen.
  183. Wenn Gartenschnecken kriechen auf Beeten und Wegen, so folgt Gewitterregen.Wenn's im August ohne Regen abgeht, das Pferd vor leerer Krippe Steht.
  184. Wenn im August viele Goldkäfer laufen, braucht der Wirt den Wein nicht zu taufen.
  185. Wenn im Februar die Ameisen sich zeigen, ist's vorbei mit Winters Reigen.
  186. Wenn im Februar die Katze liegt im Sonnenschein, muß sie im März in den Ofen hinein.
  187. Wenn im Februar spielen die Mücken, gibt's im Schafstall große Lücken.
  188. Wenn im Frühjahr die Mücken schwärmen, muß man sich im März die Ohren wärmen.
  189. Wenn im Herbst die Spinnen kriechen, sie einen kalten Winter riechen.
  190. Wenn im Januar die Schnaken geigen, müssen sie im Märze schweigen.
  191. Wenn im Mai die Bienen schwärmen, wird der Bauer vor Freude lärmen.
  192. Wenn im Mai die Wachteln schlagen, läuten sie von Regentagen.
  193. Wenn im März der Kuckuck schreit, der Storch klappert, und die wilde Gans zieht ins Land, so gibt's einen Frühling im Hochzeitsband.
  194. Wenn im März die Kraniche ziehen, werden bald die Bäume blühen.    
  195. Wenn im Spätherbst sich Mücken zeigen, folgt ein gelinder Winter.
  196. Wenn man im Weinmond am Abend die Schafe mit Gewalt eintreiben muß, fällt im Winter viel Schnee.
  197. Wenn rauh und dick der Hasen Fell, dann sorg für Holz und Kohle schnell.
  198. Wenn sich Schafe auf der Weide mit den Köpfen zusammenstellen, folgt Gewitter.
  199. Wenn Spinnen fleißig weben im Freien, läßt sich schön Wetter prophezeien.
  200. Wenn viele Spinnen kriechen, sie schon den Winter riechen.
  201. Wenn's im August ohne Regen abgeht, das Pferd vor leerer Krippe steht.
  202. Wenn's im Juli gibt hohe Ameisenhaufen, so magst du nach Holz für den Winter laufen.
  203. Werfen die Ameisen Haufen auf am Annatag, ein strenger Winter folgen mag.
  204. Wie der Hirsch in die Brunft tritt, so tritt er wieder heraus.
  205. Wie der Hirsch in die Brunft tritt, tritt er auch wieder heraus.
  206. Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.
  207. Wirft der Maulwurf recht spät noch einen Haufen, siehst du im Januar schon Mäuslein laufen.
  208. Wo nichts vor der Kuh ist, ist auch nichts unter der Kuh und auch nichts hinter der Kuh.
  209. Wollen die Bienen am Morgen nicht auf die Flucht, sitzt sicher ein schweres Wetter in der Luft.
  210. Ziehen die Spinnen ins Gemach, kommt gleich der Winter nach.
  211. Zieh'n die wilden Gäns' und Enten fort, ist der Winter bald am Ort.
  212. Zu Mariä Geburt fliegen die Schwalben furt, bleiben sie da ist der Winter nicht nah.

Wenn schwimmen schlank macht, was machen dann Blauwale falsch ?
Schützt die Wälder - esst mehr Biber !

Aus der Beobachtung von Tieren, Insekten und Pflanzen kann auf zukünftige Wetterveränderungen geschlossen werden. Gute Wetterpropheten sind z.B. Bienen, Ameisen und Spinnen, die als besonders wetterfühlig gelten. Sie reagieren schon 150 Stunden im Voraus auf eine Veränderung oder Verschlechterung des Wetters. Wenn Tiere mit ihrem untrüglichen Instinkt eine Wetterfront herannahen fühlen, nehmen sie meist eine Ortsveränderung vor. Aus dem genauen und sorgfältigen Beobachten von Tieren, ihren Gewohnheiten und ihrem Verhalten lässt sich mit fast 100% Treffsicherheit auf bevorstehende Veränderungen des Wetters schließen.
Die Reaktion der Tiere
Besonders sensibel reagieren Spinnen auf sich nahende Unwetter und Wetterveränderungen: 
Fangen die Spinnen an, ihr Netz größtenteils zu vernichten und an langen Fäden in ihre Schlupfwinkel zu flüchten, weiß im Sommer der aufmerksame Beobachter, daß in Kürze mit einem Sturm zu rechnen ist. 
Da die Pflege der Bienen besondere Sorgfalt und Hingabe verlangt, weiß jeder Landmann und Imker viel über diese fleißigen Insekten. Am Tage fleißig ausschwärmende Bienen verheißen gutes Wetter. Wenn sie den Bienenstock jedoch nicht verlassen, warnen sie vor Gewitter oder Unwetter.
Die Regel vom
"Hahn auf dem Mist" ist durchaus sinnvoll: Er setzt sich nämlich dann auf den Misthaufen, wenn herannahender Regen die Würmer hervorlockt.


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