pfeilunten.jpg (824 Byte)   Kirche  Pfarrer und Teufel                                                                          

Der Teufel als Liebhaber (Volkssage aus Kärnten) - Getauftes verstorbenes Kind bedankt sich

karten_komb2.JPG (110576 Byte)

Ma soi se ned deischn, im hüümmö und in da höö geeds zua wia auf da eadn: de an singan, de aundan schrein. (Nestroy)

"Oh Herr, gib mir die Keuschheit und Selbstbeherrschung ...
aber noch nicht, oh Herr, noch nicht" - Der heilige Augustinus (354-430)

Aschermittwoch - Barbaratag - Christi Himmelfahrt - Pfingsten - Wonnemonat Mai - Herz-Jesu-Fest - Mariä Empfängnis - Mariä Heimsuchung - Mariä Himmelfahrt - vierzehn Nothelfer - Kirchweih  

  1. A schön's Dearndl liab'n, das is ja koan Sünd; das hat ja der Pfarrer auf da Kanzel verkün't.
  2. Ackern und düngen ist besser als beten und singen.
  3. Allzu fromm taugt nicht.
  4. Am Sankt Johannistag hat der Teufel keine Macht.
  5. Amen, sagt der Küster, und die Kirche war aus.
  6. Auch eine kleine Wolke kann den Himmel trüben.
  7. Bei deine Sprüch' könnt sogar der Heilige Geist ins Fluchen kommen.
  8. Bei jungen Pfaffen beichten die Weiber gern.
  9. Beicht' macht leicht.
  10. Bergab schieben alle Teufel, bergauf hilft kein Heiliger.
  11. Besser ackern und düngen als beten und singen.
  12. Beten stärkt den Mut, und Arbeit mehrt das Gut.
  13. Bitten ist lang, Befehlen kurz.
  14. Da geht's zu wie im Himmel, bloß nicht so heilig.
  15. Da Gott nicht alles allein machen wollte, schuf er Mütter.
  16. Danken kostet nichts und gefällt Gott und Menschen wohl.
  17. Dankbarkeit und Weizen gedeihen nur auf gutem Boden.
  18. Das sind die drei großen Tugenden: bei der Arbeit erfrieren, beim Essen schwitzen und beim Beten schlafen.
  19. Der eine sorgt für die Wiege, der andere für das Kind.
  20. Der liebe Gott hat wunderliche Kostgänger.
  21. Der Papst und ein Bauer wissen mehr als ein Papst allein.
  22. Der Sonntag bringt Unglück, wenn man arbeitet.
  23. Der Teufel hat das Fragen erfunden.
  24. Die Eier, welche die Hühner am Karfreitag legen, sind die stärksten.
  25. Die geht ja schon vorm Z'sammläuten in d' Kirch'n.
  26. Die Kapuze macht den Mönch nicht.
  27. Die Kirche muß im Dorf bleiben.
  28. Die Kutte macht nicht den Mönch.
  29. Die Leute lernst auf dem Markt kennen, nicht in der Kirche.
  30. Die meisten gehen gern in die Kirche, wo man mit Maßkrügen zusammenläutet.
  31. Ein guter Abt lobt sein Kloster.
  32. Eine kleine Sünde ist auch eine Sünde.
  33. Eine Pilgerfahrt macht noch lang' nicht heilig.
  34. Einmal vergibt's der Pfarrer.
  35. Es beten nicht alle die in die Kirche gehen.
  36. Es führen viele Straßen nach Rom.
  37. Es ist nicht jeder ein Mönch, der eine Platte hat.
  38. Es sind die kleinen Sünden, die man beichtet.
  39. Es sind viele, die mit dem Kreuz.
  40. Finstere Metten, lichte Scheune; helle Metten, dunkle Scheune.
  41. Frage nicht, wie die Ernte sein wird, sondern bestelle dein Feld und bitte Gott um seinen Segen.
  42. Gott gibt das Korn, wir sollen aber pflügen und Furchen machen.
  43. Gott gibt Sonnenschein für des Armen Brot und des Reichen Wein.
  44. Gott im Herzen, die Lieb' im Arm, lindert Schmerzen und hält fein warm.  
  45. Gott kann nicht wettern, daß es einem jeden gefällt.
  46. Gott macht das Wetter, und die Menschen den Kalender.
  47. Gott segnet auch wenn es regnet.
  48. Gott sendet warmen Wind, wenn die Esel geschoren sind.
  49. Gut Futter dem Vieh und dabei Gott vergessen nie.
  50. Heirate über den Mist, dann weißt du, wer sie ist.
  51. Hier sieht man das Wort Gottes schwarz auf weiß, hat der Bauer g'sagt, wie er den Pfarrer auf einem Schimmel reiten sah.
  52. In der Ernte ist zwischen Bauer und Pfarrherr kein Unterschied.
  53. Je höher der Kirchturm, je schöner das Geläut.
  54. Je näher dem Kloster, je weiter vom Gott.
  55. Jeder Heilige will seine Kerze.
  56. Kälber am Karfreiteg geworfen, gedeihen nicht.
  57. Kleine Heilige feiert man nicht.
  58. Kommt der Teufel in die Kirche, so will er auch auf den Altar.
  59. Lieb haben und nit genießen, möcht wohl den Teufel verdrießen.
  60. Liebe erfüllt die Welt und mehrt den Himmel.
  61. Man kann nicht alles auf dem Markte predigen.
  62. Man kann nicht bei jedem Segen und bei alle Glaseln Wein sein.  
  63. Man muß schon im Herbst an die Christbescherung denken.
  64. Man wird Pfarrer um des Brotes, nicht um des Himmels willen.
  65. Mancher hat das Evangelium im Mund und den Teufel im Herzen.
  66. Mist tut mehr Wunder als die Heiligen.
  67. Mit achtzehn Jahren ist auch der Teufel schön.
  68. Mit Fluchen läutet man die Teufelsmette ein.
  69. Mit Vergeltsgott kann man's Roß nicht füttern.
  70. Nach oben schau, auf Gott vertrau, nach Wolken wird der Himmel blau.
  71. Predigen ist keine Kunst, aber aufhören.
  72. Regen kommt, wenn man die Kirchenglocken besonders klar und laut hört.
  73. Regnt's Sonntags über das Meßbuch, so hat die ganze Woch' g'nug.
  74. Schlecht gebetet ist nicht immer schlecht gedacht.
  75. Unser Herrgott läßt sich nicht in die Karten schauen, er mischt und gibt wie's ihm paßt.
  76. Unser Herrgott verläßt keinen, hungert's ihn nicht, so dürscht's ihn wenigstens.
  77. Viel Hopfen, viel Korn, viel Speis und Trank und Gott dem Herrn verdoppelten Dank.
  78. Von den vierzehn Nothelfern schiebt einer das Helfen auf den anderen.
  79. was der Herr für Wetter macht, hat der Kalender nicht bedacht.
  80. Was ein Mönch gedenkt, das darf er tun.
  81. Wenn Gott will, regnet es bei jedem Winde.
  82. Was hilft mir der Katechismus, sagte der Bub, wenn ich keine Gelegenheit hab' zum Anwenden.
  83. Was man Gott nimmt, holt der Teufel wieder.
  84. Was weiß die Kuh vom Kalender und der Ochs vom Sonntag
  85. Wenn die Geistlichen reisen, so regnet es gern.
  86. Wenn die Predigt nicht wärmt, den wärmen auch nicht die Kerzen.
  87. Wenn es der Teufel will, kommt der Frost noch im April.
  88. Wenn Gott es nicht regnen läßt, so läßt er es tauen.
  89. Wenn wir singen: Komm Heiliger Geist, wächst das Korn das allermeist.
  90. Wenn's donnert wachen die Gebetbücher auf.
  91. Wenn's nur nicht der Pfarrer sieht, mit'm Herrgott werd' ich schon fertig, sagte der Bauer bei der Heuernte am Sonntag.
  92. Wer am Freitag lacht, am Samstag singt, der weint am Sonntag bestimmt.
  93. Wer das Gewitter zerläuten will, den trifft es.
  94. Wer das Weihwasser hat, segnet sich zuerst.
  95. Wer den Heiligen auf seiner Seite hat, der hat das Wunder.
  96. Wer den Teufel zum Vettern hat, kann leicht in die Hölle kommen.
  97. Wer lobt, hat eine volle Kirche.
  98. Wer nicht in den Himmel will, braucht keine Predigt.
  99. Wer nur nach dem Himmel sieht, fällt leicht mit der Nase auf die Erde.
  100. Wer Sonntags einbringt die Ernt', hat's Gottvertrauen verlernt.
  101. Wer verzagt ist im Bitten, macht den anderen beherzt im Abschlagen.
  102. Wer zur Jacke geboren ist, kommt zu keinem Rock
  103. Wie der Pfarrer singt, so antwortet der Meßner.
  104. Wie einer geboren, so wird er geschoren.
  105. Winter weich - Kirchhof reich.
  106. Wie's Adam und Eva spend't, bleibt das Wetter bis zum (Jahres)-End'.
  107. Wo du eine Kirche siehst, findest du zwei Gasthäuser.
  108. Wo eine Kirchweih ist, da will auch ein Jahrmarkt sein.
  109. Wo Geld ist, ist der Teufel, wo keins ist, ist er zweimal.
  110. Wo Gott eine Kirche baut, stellt der Teufel eine Kapelle daneben.
  111. Zum Essen und Beten soll man niemand nöten.
  112. Zur Sünde eilt man, zur Tugend schleicht man.  

Der Zahl 40 wird in der Heiligen Schrift eine besondere Bedeutung beigemessen - sie markiert einen Zeitraum der Vorbereitung, der Buße und des Fastens. Die Sintflut dauerte 40 Tage und Nächte, die Israeliten zogen 40 Jahre durch die Wüste - 40 Tage fastete Jesus in der Wüste.
Der menschlichen Vergänglichkeit wird gedacht 
Seinen Namen hat der Aschermittwoch von der Sitte, den Gläubigen mit Asche ein Kreuz auf die Stirn zu zeichnen - zur Erinnerung an die menschliche Vergänglichkeit. Auch trat man in diesen Tagen die Buße an und hüllte seinen Körper in Sackleinen. Daher kommt auch die Redensart "in Sack und Asche gehen".
Seit dem 11. Jahrhundert wurde die Asche für das Kreuz auf der Stirn auch gesegnet. In früheren Zeiten hat man das Fasten so ernst genommen, dass man noch zu Beginn dieses Jahrhunderts den Löffel in den Bauernhäusern ganz genau abrieb sodass nicht ein Hauch eines Fleischstückchens daran haften blieb.
Die Sonntage bis Pfingsten werden in der Kirche auch als die sieben Sonntage der Osterzeit bezeichnet.
Christi Himmelfahrt wird immer am Donnerstag zwischen den letzten beiden Sonntagen in der Osterzeit - am 40. Tag nach Ostern - gefeiert. Mancherorts wird noch eine Heilandsfigur langsam zu einer Öffnung in der Kirchendecke hochgezogen. Es heißt, daß aus der Richtung, der das Gesicht des Heilands kurz vor dem Verschwinden in der Luke zugewandt ist, künftig die Wetter kommen.
Die Tage nach Christi Himmelfahrt bis zum Samstag vor Pfingsten dienen der Vorbereitung auf das Pfingstfest und werden als Pfingst-Novene bezeichnet.
Gefeiert wird Pfingsten am 50. Tag nach Ostern; es ist das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes. Der Pfingstmontag ist im deutschsprachigen Raum ebenfalls ein gesetzlicher Feiertag.
Der erste Sonntag nach Pfingsten (Oktavsonntag) ist der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet. In der nachösterlichen Zeit folgen darauf die Feste Fronleichnam, Herz Jesu und Christkönig.
Im Wonnemonat Mai findet die Verehrung der Gottesmutter Maria besonders in den Maiandachten Ausdruck.
Im katholischen Kirchenjahr fällt das Herz-Jesu-Fest immer auf den ersten Freitag nach dem zweiten Sonntag nach Pfingsten.
Das weitgehend in Vergessenheit geratene Fest Mariä Heimsuchung erinnert an den Besuch der schwangeren Maria bei ihrer Verwandten Elisabeth, die ebenfalls ein Kind, den späteren Johannes den Täufer, erwartete.
Die vierzehn Nothelfer:
Achatius, Ägidius, Barbara, Blasius, Christophorus, Cyriacus, Dionysius, Erasmus, Eustachius, Georg, Katharina, Margareta, Pantaleon, und Vitus
Margareta, Katharina und Barbara sind die >>drei heiligen Madl<<.
Mariä Aufnahme in den Himmel wird seit dem 7. Jahrhundert gefeiert. Nach katholischer Tradition gelangte an diesem Tag nicht nur die Seele, sondern auch der Körper der Mutter Gottes in den Himmel. Zu Ehren Marias, der >>Blume auf dem Felde und der Lilie der Täler<< werden heute die Gaben der Natur - heil- und zauberkräftige Kräuter -  geweiht.
Den Höhepunkt der Herbstfestzeit bildet das Kirchweihfest. Es wird vielerorts am dritten Sonntag im Oktober gefeiert, aber auch am 17. Oktober. Das Fest war ein Ruhepunkt im Kreislauf der jährlichen Mühen und Arbeiten, das für gewöhnlich drei Tage lang mit Schmausereihen und Tanz gefeiert wurde. Das Getreide ist bereits eingefahren, die Kartoffelernte vorrüber, Keller und Scheune sind gefüllt. Das Kirchweihfest war ursprünglich ein kirchlicher Feiertag zur Erinnerung an die Weihezeremonie einer neuen Kirche. Daraus entstand die heutige Kirmes mit dem Jahrmarktsrummel.
Die heilige Barbara ist Patronin für eine gute Sterbestunde und für Schwerverwundete, die Artillerie, Bergleute, Bauarbeiter, Wetter und Glocken. Auch sie zählt zu den 14 Nothelfern. An ihren Ehrentag pflegte man Birken-, Kirschen-, Rosmarin-, Haselnuß oder Kastanienzweige zu schneiden und zu Hause in ein Gefäß mit Wasser an den Ofen zu stellen. Wenn die sogenannten Barbarazweige zu Weihnachten aufblühten, erfüllten sich geheime Wünsche und Hoffnungen.
Heute wird in Kirchenkreisen das >>Hochfest der Maria ohne Makel der Erbsünde empfangen<< gefeiert. Dieser Brauch existiert bereits seit dem 8. Jahrhundert in der Ostkirche und seit 1708 in der gesamten christlichen Welt. 1854 erst wurde allerdings die Lehre der Unbefleckten Empfängnis als Glaubenssatz verkündet.

Abt Dr. Mauritius Knauer - Alte Bauernregeln - Altweibersommer - Bewegliche Festtage - Bauernschlau ( Wetter deuten ) Christentum-Feste - Die Blumenuhr - Geschichten - Gregorianischer Kalender - hundertjähriger Kalender - Landespatrone - Sagen - Schutzheilige - Schwendtage - Sprachkurs -Symbolische Leitbilder - Taufnahmenverzeichnis - Wetterregeln für die Kar- und Ostertage - Zeitung 
Saturnjahr 2000 - Jupiterjahr 2001 - Marsjahr 2002 - Sonnenjahr 2003 - Venusjahr 2004
- Merkurjahr 2005 - Mondjahr 2006 - Saturnjahr 2007 - Jupiterjahr 2008

www.cbuenger.de - Windows-Software für Jedermann!  pages.at Webring - Zufallsseite

Einstiegsseite

Index

Anhang

100j.Kalender

alte Sprüche

Schmunzeln

übers Jahr

Frühling

Sommer

Herbst

Winter

pfeiloben.jpg (846 Byte)

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember
*** Kirche Dorf Tiere Pflanzen Schutzheilige Div-Daten Speis&Trank   Wetter

Kinder&Liebe

cam