FRÜHJAHR

Frühlingszeit, schönste Zeit, die uns Gott der Herr verleiht,
weckt die Blümlein aus der Erde, Gras und Kräuter für die Herde,
läßt die jungen Lämmer springen, läßt die lieben Vöglein singen.
Menschen, eures Gottes denkt, der euch so den Frühling schenkt!
Im alten Rom begann am 28. April das
Frühlingsfest FLORALIA, das 4 Tage dauerte.
- Abendrot bei West gibt dem
Frost den Rest.
- An dem Dach der Eiszapf'
tropft, der Frühling an die Scheune tropft.
- Auf Märzenregen folgt kein
Sommersegen.
- Besser in Hornung zu Hause
frieren, als draußen im Sonnenschein spazieren.
- Das Frühjahr ist uns Vater
und Mutter, wer nicht sät, hat dann kein Futter.
- Das Frühjahr frißt den
Winter.
- Der Frosch spricht vom
Frühling.
- Der Schnee, den der Lenz
entfernt, der verspricht eine reiche Ernt'.
- Donner über dem kahlen Baum
bedeutet kein gut Frühjahr.
- Früher Vogelgesang macht den
Winter lang.
- Frühling ist ein Mädchen,
Sommer eine Mutter, Herbst eine Witwe und Winter eine Stiefmutter.
- Frühlingregen bringt Segen.
- Gibt's im Frühjahr viel
Frösche, so geraten die Erbsen.
- Grasmücken, die fleißig
singen, wollen uns das Frühjahr bringen.
- Im Frühjahr sagt man:
Fuhrmann halt inne, morgen wird's besser - Im Herbst sagt man: Fuhrmann fahr
zu, morgen wird es schlimmer.
- Im Frühjahr solle der Bauer
um eine Erbse nicht vom Pferd steigen.
- Im Frühjahr Spinnweben auf
dem Felde, gibt einen schwülen Sommer.
- Jeder Frühling bringt neue
Lieder.
- Kein Frühling ohne Winter.
- Kommt das Gras erst spät in
Gang, wird es dicht und trotzdem lang.
- Kommt der Frühling, so
quaken die Frösche.
- Kurzem Sommer geht ein
früher Lenz voran.
-
Lerchen
und Rosen bringen des Frühlings Kosen.
- Man kann den Auswärts
(Frühling) nicht in die Kammer sperren.
- Man kann den Frühling an
keinen Pfahl binden.
- Nach Schnee und Regen kommt
Segen.
- Nur Geduld der Schnee
vergeht, eh daß er warm wird.
- Rauhfrost auf der Flur,
milder Witterung Spur.
- Regen im Februar bringt flüssig Dünger fürs Jahr.
-
Soll der Frühling lachen, muß der
Jänner krachen.
- Später Winter - später
Frühling.
-
Steigt
der Saft in die Bäume, erwachen die Frühlingsträume
- Steigt die Lerche stumm und
nicht hoch, kommt ein nasses Frühjahr noch.
- Trauert im Frühjahr das
Feld, so lacht im Herbst die Scheune.
- Trockener März, nasser April,
kühler Mai, füllt Scheuern, Keller und bringt auch viel Heu.
- Viel Nebel im Frühjahr, viel
Gewitter im Sommer.
- Viel Schnee den uns der Lenz
entfernte, läßt zurück uns reiche Ernte.
- Von wilden Blümlein die roten und Spechte sind
Frühlingsboten.
- Wenn die Drossel schreit, ist
der Lenz nicht weit.
- Wer im Frühjahr Kerne legt,
hat im Winter Bäume.
- Wer im Frühling schläft, weint im Winter.
- Wie das Wetter von
Frühlingsanfang bis Mitte April, wird es im Sommer sein, so Gott will.
- Woher im Frühjahr die ersten
Wetter ziehen, ziehen alle folgenden des Sommers.
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