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Mein Hamster und die Möhren
Also meine Hamster machen, wie ich finde, die unverständlichsten Dinge mit
ihren Möhren. Aber wenn es ihnen gefällt oder sie es für nötig halten, sollen sie es machen.
Ich finde es süß!
Mein Dshungare schleppt seine Möhren im Maul durch den ganzen Käfig, um sie
dann an einer ganz bestimmten Stelle zu verspeisen. Dabei überschlägt er sich manchmal,
aber es ist nie schlimm.
Meine beiden Goldhamsterdamen nehmen ihre Möhren ins Maul und drehen diese dann mit
den Pfötchen im Maul einmal links herum und einmal rechts herum. Dann beissen sie
irgenwie rein (so ein Aufwand).
Ob hinter disem Verhaltne ein Sinn steckt? Das könnte nur der Hamster selbst
beantworten, wenn er denn reden könnte.
Das Phänomen des Napfes
Alle meine Hamster scheinen sich hingezogen zu fühlen in ihren Futternapf
zu steigen. Das Verlangen danach nimmt aber anscheinend mit dem Alter
etwas ab. Meine Goldhamster haben das große Glück, dass die Näpfe
einen großen Durchmesser haben und nicht sehr hoch sind. Sie müssen
also nur einen kleinen Schritt machen, um in den Napf zu kommen.
Bei meinem Dschungaren ist das nicht so. Der Durchmeser seines
Futternapfes ist sehr klein und Napf ist ziemlich hoch. Er versucht
immer nach Leibeskräften zumindest seine Hinterpfoten auf den Rand des
Napfes zu legen. Doch dies gelingt ihm nur selten, weil er meistens
abrutscht. Das sieht immer so lustig aus und ist auch noch eine schöne
Beschäftigung für den Kleinen.
Wieder ein Verhalten, das wir Menschen nie verstehen werden ohne die
Hamster zu fragen. Aber sie sprechen ja nicht unsere Sprache.
Heute schon "reläxt"?
Die Fellpflege wird von den Hamstern sehr ernst genommen. Es scheint, als ob
die Hamster dabei entspannen. Denn dieses Ritual wird nur dann dem Menschen
offenbart, wenn die Tiere die Umgebung, in der sie sind, für sicher halten.
Die Säuberung wird mit den Vorder- und Hinterpfoten, der Zunge und viel
Verbiegungskunst vollbracht. Keine Stelle wird ausgelassen, auch wenn man sich
dann um 180° drehen muss. Und wenn man es trotzdem nicht mit der Zunge erreichen
kann, werden die Pfoten als "Verlängerung" benutzt,; was manchmal richtig süß
aussieht (besonders wenn der Hamster von den Ohren aus zum Näschen die
Vorderpfoten bewegt und das so schnell wie möglich). Auch das vermeintliche
"kratzen" ist eine Putzbewegung, indem der Hamster die Hinterpfoten anfeuchtet
und so schnell wie möglich eine Stelle herauf und herunter streicht.
Aber das ist noch nicht alles; nach dem Putzen folgt nämlich nun noch das
"Baden", was auch sehr wichtig ist für sie. Deswegen sollte allen Hamstern eine
Schale mit Chinchillasand zur Verfügung gestellt werden, damit sie auch dieses
Verhalten ausüben können. Durch buddeln (Goldhamster) und wälzen (Zwerghamster)
wird dasd Fell gereinigt. Auch dies wird nur bei wirklichem Sicherheisgefühl
durchgeführt.
Schon die ganz kleinen hamster üben dieses Verhalten sehr früh; Übung
macht eben den Meister!
Coffee der "Buddelmeister"
Der "Buddelteufel" unter meinen Hamstern ist Coffee, der kleine Dshungare.
Nach jedem Zurücksetzen in seinen Käfig dauert es nicht lange und er fängt schon wieder an zu
buddeln und zu krammen. In einer Nacht entschähen so um die 3 kleinen Tunnel. Die schon
bestehenden Tunnel werden verbesse5rt und neue angelegt bis die ganze Einstreuschixht
aussieht wie ein "Schweizerkäse". Ausgeruht wird im Badesand, der natürlich auch umgegrabben ist.
Immer wenn man ins Zimmer kommt, wo sein Käfig steht, ist Coffee am Buddeln. Wenn er aber
merkt, dass jemand gekommen ist, lässt er vom Buddeln ab und begrüßt einen mit seinem
neugierigen Blick. |