Neodarwinismus – längst widerlegt
Alles Zufall ! – somit wären wir
zufällige, unsinnige Produkte eines blinden Schicksals.
Alles Zufall ! – somit wäre
gegen Mord, Totschlag, Folter etc. nichts mehr einzuwenden.
Alles Zufall ! - woher nimmt der Mensch seine Würde und
seinen Wert ?
Alles Zufall ! – somit käme der Mensch
aus dem „Nichts“ um am Ende seiner Tage wieder im „Nichts“ zu verschwinden.
Alles Zufall ! – wer kann mit dieser Vorstellung wirklich
leben ?
Fakten die
dagegen sprechen
1.)
Komplexe Bausteine
Die hohe Komplexität, die
schon der Baustein des Lebens, die Zelle, aufweist, spricht dagegen, dass sich
so ein Gebilde langsam und durch kontinuierliche Veränderungen gebildet haben
könnten. Eine lebende Zelle funktioniert eben nur so wie sie ist – oder eben
gar nicht, wenn eines der wesentlichen Elemente fehlt. Dazu William Dembski,
Vertreter des Konzepts einer intelligenten Planung:
„Die
Probleme des Darwinismus sind da, und sie sind offenkundig: Die Entstehung des
Lebens, die Entstehung des genetischen Codes, die Entstehung multizellularen
Lebens, die Entstehung der Sexualität, die Lücken in der Fossilkette,..., die
Entwicklung komplexer Organsysteme... sind nur einige der ernsteren
Schwierigkeiten jeder Evolutionstheorie, die nur von ziellosen, materiellen
Prozessen ausgeht.“
2.)
Nirgends beobachtet:
Daß sich lebende Organismen
spontan bilden und dann mit der Zeit auf natürlichem Weg zu anderen Arten von
Organismen verzweigen, ist bisher nirgends beobachtet worden.
3.)
Total unwahrscheinlich
Die Behauptung, Arten
seien durch Makromutation des genetischen Materials entstanden, ist schwer
haltbar, wenn man deren Wahrscheinlichkeit berücksichtigt:
Die
Wahrscheinlichkeit der Entstehung einer einzigen Aminosäure wird auf 1:10 hoch
130 geschätzt. Das bedeutet, dass dieses Ereignis in einem von 10 hoch 130
Versuchen eintritt. Zum Vergleich: Die Dauer der gesamten Evolution wird auf 10
hoch 9 Jahre geschätzt.
4.)
Seit jeher unverändert
Im Fossilienbefund findet man Lebewesen,
die sich seit Jahrhundertmillionen Jahren nicht wesentlich verändert haben. So
vermehren sich Bakterien unter günstigen Bedingungen alle 20 Minuten. Sie haben
beste Vorraussetzungen für eine Entwicklung. Warum gleichen dann heutige
Bakterien den fossilen, die 3,5 Milliarden Jahre alt sind ?
5.)
Keineswegs eindeutig
Die prähistorischen Funde
sind in ihrer Deutung weit nicht so eindeutig, wie man sie uns präsentiert.
Typisches Beispiel die Geschichte der Funde, die den „Australopithecus“ zum „menschlichen
Vorfahren“ gemacht haben:
1959
entdeckte Primatenüberreste in Kenya, gefunden in der Nachbarschaft von
primitiv behauenen Steinen, wurden als
Australopithecus, eine Zwischenform zwischen Affe und Mensch gedeutet.
Die Datierung: 1,75 Millionen Jahre wird aus theoretischen Überlegungen
anderen Zeitbestimmungen vorgezogen.
1973
entdeckt man Menschenknochen und Australopithecus – Reste in den selben
Schichten (ebenfalls in Kenya). Die Datierung diesmal: 2,8 Millionen Jahre.
Weil der menschliche Schädel nicht ins Konzept passt, wird er als
„rätselhafter“ Fund beiseite geschoben.
1976
wurde „Lucy“ entdeckt. Datierung: 3 Millionen Jahre. Sie wird zum
Australopithecus erklärt, obwohl sie wesentliche Merkmale (Kieferform, lange
Arme) eines Affen hat.
1979
Entdeckung von Fußspuren in einer 3,9 Millionen alten Lava.
Am
selben Ort (Kenya) findet man Reste von Menschen, vom Australopithecus und von
Tieren. Weil sie in die Theorie passen werden die Spuren dem Australopithecus
zugesprochen.
6.) Eine neue Theorie
Die Deutung der
Fossilienfunde ist nicht einheitlich. Die derzeit vorherrschende Theorie geht
von der Überlegung aus, dass die Erdgeschichte im Großen und Ganzen durch
kontinuierliche Entwicklung gekennzeichnet sei: Schicht auf Schicht über
Jahrmillionen hinweg abgelagert. Untere Sedimentschichten seien älter als höher
gelegene. Eine wachsende Zahl an Geologen beginnt das anders zu sehen. Sie
deuten ihre Beobachtungen als Wechsel von ruhigen Perioden mit
Katastrophenereignisse enormen Ausmaßes. Diese lösen gigantische
Überschwemmungen aus, die wahre Fossilienfriedhöfe produziert haben müssten.
Dann
wären die Funde die Momentaufnahme des Lebens zum Zeitpunkt der Katastrophe und
nicht die Dokumentation der Geschichte der Lebewesen. In diesem Fall entstehen
die Sedimentschichten innerhalb kürzester Zeit und tiefer liegen dann jene
Schichten, die aus den schweren Partikeln bestehen.
Beobachtungen
nach dem Ausbruch des Mount St. Helen (1980) und Experimente mit
Sedimentenbildung sprechen ebenso für diese Theorie wie die Tatsache, dass sich
auf den Meeresböden keine seit Jahrmillionen angesammelten Schichten erkennen
lassen, sondern dass die Erdrinde dort besonders dünn ist.
Dr.
Christof Gaspari
Auszug aus der Publikation: „Eigentlich längst widerlegt“
Erschienen in: der Nr. 5/2005, in der Zeitschrift
„Vision 2000“
Herausgeber und Verleger: Verein Vision 2000 ; Elisabethstraße 26 ; 1010 Wien ;
Internet: http://www.vision2000.at/
Redaktion: Alexa und Dr. Christof Gaspari,
Joseph Doblhoff